Dezimiertes Brooklyn kämpft aufopferungsvoll: Brooklyn United – TSB Heilbronn-Horkheim 29:35 (16:17)
- 4. Mai
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Zum letzten Heimspiel der Saison empfing Brooklyn United den TSB Heilbronn-Horkheim in der Karl-Heinz-Hiersemann-Halle. Trotz schwieriger personeller Voraussetzungen entwickelte sich lange ein ausgeglichenes Spiel, ehe sich die Gäste in der zweiten Halbzeit entscheidend absetzen konnten.
📸 Audrius Brazauskas
Starker Kampf trotz früher Rückschläge
Die Ausgangslage für Brooklyn war alles andere als optimal: Neben den Langzeitverletzten Philipp von Alvensleben und Benny Beyer fehlten kurzfristig auch Steffen Banik (krank), der unter der Woche eigentlich reaktivierte Tom Hartmann sowie Marius Hümpfer. Das begünstigte jedoch das unverhoffte Comeback von Co-Trainer Moritz Sokol auf der Platte und das 3. Ligadebüt von Flo Funke (inklusive Debüttor), die sich in den Dienst der Mannschaft stellten. Leider verdünnte sich die Personaldecke weiter früh: Bereits in der 9. Minute musste Jan Völcker nach einer unglücklichen Aktion mit der Roten Karte vom Feld.
Trotz dieses Rückschlags zeigte Brooklyn eine starke erste Halbzeit. Nach einem ausgeglichenen Start (6:6, 12. Min) erspielte sich United zwischenzeitlich Vorteile. Über Tempo und variable Angriffe fand man gute Lösungen gegen die körperlich starke Defensive der Gäste. Ein 3:0-Lauf brachte die Hausherren in Front (8:6, 14. Min), und auch beim 10:7 durch Jonas Poser (17. Min) war Brooklyn klar am Drücker.
Allerdings verpasste es United in dieser Phase, sich weiter abzusetzen. Heilbronn-Horkheim blieb konsequent dran und nutzte kleinere Fehler aus, sodass Brooklyn mit einem knappen 16:17-Rückstand in die Pause ging.
Horkheim setzt sich in Hälfte zwei ab
Der Start in die zweite Halbzeit verlief aus Sicht von Brooklyn durchwachsen. Früh geriet United mit drei Toren ins Hintertreffen (17:21, 34. Min) und lief diesem Rückstand fortan hinterher. Zwar kämpfte sich die Mannschaft mehrfach heran – etwa beim 22:24 (40. Min) oder 24:26 (44. Min) – doch das erfahrene Team aus Heilbronn-Horkheim fand immer wieder Antworten. Vor allem die Rückraumachse um Roth und Polifka bekam Brooklyn zunehmend nicht mehr in den Griff.
In der Schlussphase bauten die Gäste ihren Vorsprung kontinuierlich aus (24:30, 50. Min), während United trotz großem Einsatz nicht mehr entscheidend verkürzen konnte. Am Ende stand eine 29:35-Niederlage, die unter dem Strich verdient ist, auch wenn sie vielleicht um ein paar Tore zu hoch ausfiel.
Trotz des Ergebnisses überwog nach Abpfiff auch die Dankbarkeit: ein großes Dankeschön an alle Fans, die Brooklyn United über die gesamte Saison hinweg unterstützt haben und den scheidenden Akteuren einen würdigen Abschied bereitet haben.
TV 1861 Erlangen-Bruck: Meyer, Golla; Poser (7/3), Schmid (7), Walz (6), Neuß (3), Mangen (2), Funke (1), Maidl (1), Schindler (1), von der Burg (1), Sokol, Will, Völcker.






























