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Der TV 1861 Erlangen-Bruck musste in der 3. Liga Süd beim TSB Heilbronn-Horkheim eine extrem bittere 28:29-Niederlage hinnehmen. In einer gut gefüllten Halle mit starker Stimmung lieferten die Gäste einen leidenschaftlichen Kampf, wurden am Ende jedoch nach einem turbulenten und emotionalen Schlussabschnitt nicht belohnt.


Ausgeglichenes Spiel in der ersten Hälfte.




Von Beginn an entwickelte sich ein zerfahrenes und körperbetontes Spiel. Beide Mannschaften taten sich schwer, Tempo und Dynamik zu erzeugen. Stattdessen prägten intensive Zweikämpfe, viele Unterbrechungen und starke Abwehrreihen das Geschehen. Erlangen-Bruck fand offensiv nur phasenweise in den Rhythmus, hielt aber mit großem Einsatz dagegen.


Trotz eines frühen Rückstands durch einen Treffer von Schröder ließ sich der TV 1861 Erlangen-Bruck nicht aus dem Konzept bringen. Schnell wurde deutlich, dass sich beide Mannschaften weitgehend neutralisierten. Beim Stand von 4:4 bot sich den Gästen aus Mittelfranken nach elf Minuten eine entscheidende Szene: Nach der Disqualifikation von Urban behielt Erlangen-Bruck vom Siebenmeterpunkt die Nerven und ging erstmals in Führung. Auch in der Folge blieb die Partie ausgeglichen. Zwar gingen die Gastgeber in der 19. Minute erneut mit 8:7 in Führung, doch Erlangen-Bruck zeigte sich weiter bissig, präsent und kämpferisch.


Jede Führung des TSB wurde umgehend beantwortet, sodass sich kein Team absetzen konnte. Mit großer Entschlossenheit erarbeiteten sich United kurz vor der Pause erneut den Ausgleich und belohnten sich mit einem verwandelten Siebenmeter nach der Schlusssirene. So ging es aus Erlangener Sicht verdient mit einem 13:13-Unentschieden in die Halbzeitpause.


Wechselnde Führungen in Durchgang zwei


Nach dem Seitenwechsel erwischte der TV 1861 Erlangen-Bruck den deutlich besseren Start und belohnte sich in der 35. Minute mit einer 17:15-Führung. Die Gäste agierten nun mutiger im Angriff und blieben defensiv stabil. Erst in der 42. Minute gelang es den Gastgebern, das Spiel wieder zu drehen und knapp mit 19:18 in Führung zu gehen.


Die Partie blieb weiterhin von Hochspannung und intensiven Zweikämpfen geprägt. Zwar konnte sich der TSB in der 48. Minute erstmals auf 23:20 absetzen, doch Erlangen-Bruck bewies erneut seine Qualität und große Moral. Der Aufsteiger ließ sich nicht abschütteln, spielte weiter druckvoll nach vorne und glich in der 52. Minute verdient zum 23:23 aus.


Ein entscheidender Faktor für die knappe Partie war die starke Defensivarbeit auf beiden Seiten, gepaart mit einer überzeugenden Torhüterleistung von Meyer auf Brucker Seite und Bitz im Heilbronner Tor, der den Erlangen-Brucker Angreifern mehrfach klare Torchancen nahm. Dennoch blieb das Spiel bis in die Schlussminuten vollkommen offen.


Hochdramatische Schlussphase


In den letzten Minuten entwickelte sich ein wahrer Handball-Krimi. Die Führung wechselte mehrfach, jede Aktion wurde von den Zuschauern lautstark begleitet. United war drauf und dran, mindestens einen Punkt mitzunehmen – doch dann folgte ein furioses und zugleich bitteres Ende, das aus Gästesicht für große Enttäuschung sorgte.


Beim Spielstand von 28:28, eigener Unterzahl und mit 10 Sekunden auf der Uhr nahm das Trainergespann Nixdorf/Sokol das noch verbliebene Timeout um noch einmal letzte Instruktionen mit auf den Weg zu geben. Das Besprochene funktionierte jedoch nicht wie geplant und ein Ballverlust gab Horkheim Sekunden für einen möglichen Siegtreffer. Einen normalen Zweikampf 20 Meter vom Tor entfernt bewertete das Schiedsrichtergespann mit einer Rote Karte gegen Philipp von Alvensleben und 7m für Horkheim, welchen Starz dann sicher verwandelte.


Am Ende stand eine denkbar knappe 28:29-Niederlage, die sich aus Erlangen-Brucker Sicht wie eine der bittersten in der Vereinsgeschichte anfühlte. Trotz allem bleibt eine Leistung, auf der sich aufbauen lässt – insbesondere in puncto Kampfgeist, Moral und mannschaftlicher Geschlossenheit.


Bevor es in die wohlverdiente Weihnachtspause geht, sind zum Jahresabschluss am kommenden Samstag den 20.12. um 18:00 im Heimspiel die Wölfe Würzburg zu Gast in der Karl-Heinz-Hirsemann Halle. Ein Gegner ähnlichen Formates wie der TSB (beide 19:9 Punkte). Die Mannschaft hofft auf zahlreiches Erscheinen ihrer Fans um die Hinrunde im weihnachtlichen Setting ausklingen zu lassen.



Meyer, Golla; Poser (11), Schmid (4), Mangen (3), Beck (2), Hümpfer (2), Neuß (1), Walz (1), Banik (1), Maidl (1), Schindler (1), von der Burg (1), von Alvensleben (1), Beyer, Kokott

Im nächsten Auswärtsspiel treten die Männer vom TV Erlangen-Bruck gegen die Mannschaft vom TSB Heilbronn Horkheim an. Am Samstag, den 13.12.2025 um 20:00 startet die Partie in der Stauwehrsporthalle gegen die Hausherren.



Sollen für eine weiter stabile Defensive sorgen: Steffen Banik und Lasse Schmid
Sollen für eine weiter stabile Defensive sorgen: Steffen Banik und Lasse Schmid

Die Auswärtsfahrt wird jedoch keine leichte Aufgabe, schließlich man trifft auf den Tabellenvierten der Staffel Süd. Die TSB blieb zuletzt vier Spiele in Folge ungeschlagen und konnte bereits andere Topmannschaften wie die Rhein-Neckar-Löwen II oder Pforzheim-Eutingen schlagen. Auch gegen den Tabellenführer Kornwestheim trennte man sich 33:33 unentschieden.


Die Mannschaft von Cheftrainer Oliver Hess, in Erlangen noch bestens bekannt von seiner aktiven Zeit im Profikader des HC Erlangen, setzt vor allem auf eine physische und kompakte Abwehr. So konnte man bisher in den 13 Spielen noch unter 400 Toren bleiben, ein absoluter Spitzenwert in der Liga. Erfahrung bringt hier vor allem Andreas Schröder im Innenblock ein, auch er spielte bereits für den HC Erlangen in der Bundesliga. Aber auch offensiv sind die Horkheimer vor allem über präzise Pässe und breite Spielanlage gefährlich. Ihr aktuell bester Werfer Yannik Starz traf bereits 95-mal auf Linksaußen.


Coach Nixdorf ist dennoch positiv gestimmt, nach zwei spielfreien Wochen sind bei Brooklyn kleinere Blessuren auskuriert und der Kader steht wieder zur vollen Verfügung. Trotz zuletzt zwei Niederlagen gegen Kornwestheim und Konstanz sind die Fortschritte beim TV Erlagen-Bruck ersichtlich. Vor allem die jungen Spieler haben sich an das spielerische Niveau und die härte gewöhnt und haben sich fest im Kader etabliert. „Wir sind nach wie vor absolut im Soll und wollen nun noch einmal ein Ausrufezeichen setzten, bevor es in die Winterpausen geht. Wenn wir konsequent unserer Tempospiel entwickeln können und in die zuletzt stabile Abwehr finden, dann können wir es jedem Gegner schwer machen.“ So der Cheftrainer des TV.


Mit einer intensiven Trainingswoche will der TV sich möglichst gut auf den Gegner einstellen, um dann am Samstag alles reinwerfen zu können. Brooklyn wird alles daran setzten noch einmal zwei Punkte zu holen, um die nachziehende Konkurrenz weiter auf Abstand zu halten. Den Livestream zum Spiel findet ihr wie üblich über Sporteurope TV.


Anschließend steht für Brooklyn United das große Rückrundenhighlight mit dem Heimspiel am 20. Dezember gegen die Wölfe Würzburg an. Die letzte Partie vor Weihnachten soll ein absoluter Derbykracher mit hoher Intensität werden. Ticket sind wie immer in unserem Online-Shop oder an der Abendkasse erhältlich. Also schonmal unbedingt den Termin vormerken und die Jungs in der Halle unterstützen.

Der TV Erlangen-Bruck präsentierte sich in der Schänzle-Sporthalle selbstbewusst, musste sich jedoch der HSG Konstanz mit 32:35 (15:18) geschlagen geben.


Vor rund 700 Zuschauern entwickelte sich ein intensives Spiel mit wechselnden Phasen, in dem die Brucker bis zur letzten Minute um ein positives Ergebnis kämpften.


Starker Auftakt – dann fehlt die defensive Stabilität


Die Anfangsphase gehörte überraschend den Gästen: Lorenz Maidl eröffnete bereits nach 38 Sekunden den Torreigen und Bruck legte mehrfach vor. Mit konsequentem Zug zum Tor, schnellen Abschlüssen und einem guten Umschaltspiel präsentierte sich das Team sehr präsent. Bis zum 3:4 (5. Minute) hielt Bruck das Heft in der Hand.


Doch im Anschluss verlor die Defensive zunehmend an Stabilität. Konstanz nutzte diese Phase clever aus, drehte die Partie über 6:4 und profitierte insbesondere von einfachen Toren aus dem Rückraum und dem Tempospiel. Trotz einzelner Nadelstiche – allen voran durch Jonas Poser und Maidl – blieb Bruck oft nur der Anschluss, während Konstanz sich bis zur 14. Minute erstmals auf vier Tore absetzte (11:7).


Aufholjagd ohne Happy End


Zu Beginn des zweiten Durchgangs sorgte Torhüter Philippe Golla mit wichtigen Paraden dafür, dass Bruck zum 19:19 ausgleichen konnte. Diese starke Phase zeigte, dass mit konsequenter Abwehrarbeit und mehr Entschlossenheit im Abschluss durchaus eine Wende möglich gewesen wäre. Beim Stand von 22:22 kam es jedoch zu einem bitteren Bruch im Brucker Spiel. Ein 5:0-Lauf der HSG Konstanz, eine Zeitstrafe gegen Kapitän Steffen Banik und weitere unglückliche Situationen brachten die Gastgeber bis auf 31:24 in Front.


Die Brucker gaben sich aber keineswegs auf: Durch taktische Umstellungen und eine offensive Manndeckung setzten sie Konstanz erneut unter Druck. Leichte Ballgewinne ermöglichten es, innerhalb von nur vier Minuten von 31:24 auf 32:30 zu verkürzen. Doch in den entscheidenden Momenten fehlten das letzte Quäntchen Glück und ein sauberer Spielaufbau, sodass die Aufholjagd nicht mehr belohnt wurde.

Die kommenden zwei spielfreien Wochen bieten Gelegenheit zur Regeneration und zur Vorbereitung auf die letzten Begegnungen des Kalenderjahres.


Weiter geht es am 13.12.2025 mit dem Auswärtsspiel in Heilbronn-Horkheim. Das Hinrunden-Finale steigt am Samstag, 20.12.2025 um 18 Uhr in der heimischen Karl-Heinz-Hiersemann-Halle gegen die Wölfe Würzburg.


Philippe-Louis Golla, Moritz Meyer; Lorenz Maidl (7), Jonas Poser (7), Christian Steinmann (5), Anton Beck (4), Julian Mangen (3), Philipp von Alvensleben (2), Lasse Schmid (2), Jens Schindler (1), Marius Hümpfer (1), Sebastian Walz, Steffen Banik, Benjamin Beyer, Sebastian von der Burg

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